Gaillac, eines der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs

Der Weinanbau im 20. Jahrhundert

Das Gebiet um Gaillac teilt seit unzähligen Weinlesen Freud und Leid der Winzer. Die schlimme Reblausplage Ende des letzten Jahrhunderts konnte die Weinbauern von Gaillac jedoch  nicht in ihrem beharrlichen Qualitätsstreben erschüttern:
  • 1922 : Eingrenzung des Anbaugebietes Gaillac im Amtsblatt
  • 1938 : Die Weißweine Gaillacs erhalten die landesweit anerkannte Qualitätsbezeichnung "Appellation d'Origine Contrôlée" (AOC)
  • 1970 : Das Dekret "Appellation d'Origine Contrôlée" wird auf Rot- Roséweine ausgeweitet.
  • Da man nun für die Gailllac Weine ein Symbol bzw. ein Markenzeichen brauchte (wie schon im Mittelalter), wurde die für Rot- und Weißweine die für Gaillac typische Flaschenform kreiert. Diese Flaschenform ist nur den Winzern des Anbaugebietes um Gaillac vorbehalten.

    Heutzutage ist die Abtei Saint-Michel wieder das Koordinationzentrum für den Weinbaus geworden.
    Sie beherbergt zur Zeit das "Maison de la Vigne et du Vin" - das Weinhaus -  und knüpft so wieder an eine reiche und glückliche Vergangenheit des Weins an.

    Die Tradition besteht fort...
    972  Gründung der Abtei Saint-Michel
    1271  Einführung einer Qualitäts-Charta, die Normen für die Weinherstellung festlegt
    1922  Eingrenzung des Weinanbaugebietes
    1938  Erhalt der Bezeichnung AOC für Weißweine
    1970  Ausdehnung der Bezeichnung AOC für Rot- und Roséweine


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