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Die Phönizier brachten den Wein etwa im Jahr 600 in die Provence. Von dort wurde er um
Narbonne verbreitet. Noch vor dem Jahr 125 gelangte er mit den Römern nach Aquitanien.
Gaillac war die erste Etappe der
Verbreitung des Weins nach Westen. Der Wein wurde in vielen Anbaugeieten
des Südwestens kultiviert - dem sogenannten "Haut Pays" - lange bevor er in Bordeaux heimisch wurde.
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Montans, die Nachbarstadt von Gaillac, war im 2. Jahrhundert ein großes Töpfereizentrum. Relikte von dort hergestellten Amphoren finden sich sowohl in Südspanien als auch im Norden Schottlands. Sie zeugen
vom Export der Gaillac-Weine über das Meer, nachdem sie über
die heimischen Flüsse Tarn und Garonne transportiert worden waren.
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